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UCM
 

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Unternehmensweite Jobsteuerung mit UCM

Sie haben einen Job Scheduler unter OS/390. Sie wollen nun die Steuerung von Prozessen (Jobs, Scripte, etc.) auf anderen Plattformen einbeziehen. Mit anderen Worten, Sie möchten von OS/390 aus eine Aktivität auf einem anderen System starten und die Ergebnisinformation zurückerhalten. Vielleicht möchten Sie ein Script unter Unix ausführen, eine Task unter NT/2000 starten oder einen Job unter AS400?

Mit UCM sind Sie in der Lage, irgendeine Aktivität auf einem über TCP/IP angeschlossenen System zu starten. Wer einen Job unter OS/390 "submitten" kann, ist auch befähigt, eine Aktivität auf einem anderen System auszuführen. Dazu wird in einem Job (Step) lediglich UCM aufgerufen und der Name des Zielsystems sowie der Name der dort auszuführenden Task benannt. Den Rest erledigt UCM: Nimmt Kontakt auf mit der Gegenstelle, bringt die Task zur Ausführung, wartet auf das Ergebnis, bringt es zurück und legt sie unter den entsprechenden DD Karten des Startjobs ab.

Beispiel JCL für einen Stellvertreter-Job


Damit Unbefugte keine Fehler machen, fragt UCM die SAF-Schnittstelle, anders ausgedrückt, über RACF steuern Sie, wer auf welchen Systemen eine Verarbeitung ausführen darf.

UCM kann eine auf dem Zielsystem vorhandene Task ausführen oder das zugehörige Script mitbringen.

UCM kann, wie gesagt, über einen OS/390 Batch-Job aktiviert werden. Dieser Batch-Job hat gewissermaßen eine Stellvertreterfunktion für die Aktivität auf der anderen Plattform oder dem anderen System. Er wird unter OS/390 solange aufgeführt, oder besser gesagt, er wartet so lange auf dem OS/390 System, bis die von ihm ausgelöste Aktivität auf dem entfernten System beendet ist und das Ergebnis über UCM zurückkommt. Die Information über das Ergebnis der entfernten Ausführung (stdout, stderr) wird entsprechend der DD Angaben im Stellvertreter-Job abgelegt.

Die Lösung für ein allseits bekanntes Problem
Durch UCM wird der bei Ihnen vorhandene Job Scheduler, sei es OPC, CA-7 oder irgendein anderer zu einem plattform-übergreifenden Steuerungsinstrument. Sie steuern die verteilten Abläufe von einer Stelle. Damit ist Ihre Produktionssteuerung ohne weiteres Training in der Lage, verteilte Abläufe zu planen und zu überwachen.

Was muss die Arbeitsvorbereitung (AV) tun?

  • Um einen "Remote-Job" auf einem anderen System einzubinden, erstellt die AV unter OS/390 einen "Stellvertreter-Job", in dem sie UCM aufruft.
  • Die zu transferierenden Scripte (Jobs) sind, falls sie noch nicht auf dem Zielsystem existieren, über DD-Steuerkarte anzugeben.
  • In der JCL des Stellvertreter Jobs wird festgelegt, wo die zurückkommenden Ausführungsinformationen gespeichert werden sollen.

Nachdem der Stellvertreter-Job submitted wurde und der UCM Step anläuft, beginnt, falls nötig, die Übertragung der Script-Dateien auf die Zielsysteme und nachfolgend deren Ausführung.

Der OS/390 "Stellvertreter-Job" wartet auf das Ende der Tasks auf den Zielsystemen und übernimmt die Ergebnisinformationen (stdout und stderr) in Dateien, die durch DD-Karten des Stellvertreter-Jobs angegeben sind.

UCM ergänzt also den bei Ihnen vorhandenen Mainframe Scheduler durch automatische Routing- und Ausführungs-Funktionen und sorgt für die Zurückmeldung der Ergebnisse. So entsteht ein zentraler Plan für die zentrale und dezentrale Verarbeitung. Ihr Output Management System sorgt ohne weitere Vorkehrungen für die Archivierung und Verteilung der Ausführungsinformationen.

Mainframe Anwender haben erhebliche Investitionen getätigt, um zuverlässige Ablaufplanung und Steuerung zu gewährleisten. Es ist nicht einzusehen, weshalb diese erprobten Systeme nicht auf die neuen Plattformen ausgedehnt werden sollen. Durch UCM wird jeder OS/390 Scheduler zu einem "Cross Plattform Scheduler". Die Arbeitsvorbereitung arbeitet wie bisher.

Alle Funktionen des Mainframe-Schedulers bleiben auch für die "Remote-Jobs" erhalten:

  • Job Monitoring wie für Host-Jobs (Abfrage auf den Stellvertreter)
  • Erstellen von Ablaufplänen wie gehabt (Stellvertreter werden eingeplant) Forecasting wie bisher (Stellvertreter)
  • Return-Code abhängiges Starten von Folgejobs (Stellvertreter liefert die Return-Codes)
  • Sysout Archivierung (über den Stellvetreter).

UCM ist robust, einfach in der Handhabung und kann ohne Schulungsaufwand eingesetzt werden.




Beispiel JCL für einen Stellvertreter-Job


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