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DB2 - Produkte System / z/OS Anwendungsentwicklung Rechenzentrum

 
JES-to-Mail / JES-to-FTP

Elektronischer Listenversand mit JES-to-Mail und JES-to-FTP

Noch immer werden Listen auf Papier gedruckt und mit traditioneller Post ausgeliefert. Ist das noch zeitgemäß? Bitte lesen Sie hier, wie innovative Unternehmen mit JES-to-Mail den Service verbessern und die Kosten senken:

Eine große Versicherung vereinfacht und beschleunigt mit JES-to-Mail das interne Meldewesen. Vorher wurden Nachrichten wie "Für Versicherungsnummer ... benötigen wir noch ... " von der z/OS Anwendung generiert und in den JES-Spool gestellt. Abends wurden sie gedruckt, kuvertiert und an Filialen, Agenturen, usw. per Post versandt.
Heute holt JES-to-Mail die Dokumente bei JES ab und verschickt sie als PDF per email. Gedruckt wird allenfalls lokal, so der Empfänger noch abheften möchte. Auf diese Weise wurden Operating und AV entlastet. Die Zustellung wurde beschleunigt, Postgebühren und Papier eingespart. Man entschied sich für JES-to-Mail. Denn für diese Lösung waren keine Anpassungen notwendig. Weder an der Anwendung, noch am Listen-Verteilsystem noch in der JCL war irgend etwas zu ändern. JES-to-Mail entnimmt die notwendigen Empfängerdaten dem Dokument selbst, geht damit in eine Tabelle und ermittelt die Email-Adresse.

Ein Landesrechenzentrum (LRZ) hat mit JES-to-FTP die Vorgänge beim Meldewesen automatisiert. Die einzelnen Einwohnermeldeämter berichten über Zu- und Abgänge an das LRZ. Dieses erzeugt Listen, zum Beispiel über die Bewegungen von Amtsbereich-A nach Amtsbereich-B, und stellt sie den beteiligten Meldeämtern zum Abgleich zur Verfügung. Bisher wurden diese Listen per Post versandt. Heute stellt sie JES-to-FTP auf einem FTP Server bereit und benachrichtigt den Empfänger - das jeweilige Meldeamt - über die Einstellung einer neuen Liste, per Email. Aus den Listen selbst werden von JES-to-FTP die Informationen entnommen, mit deren Hilfe der Name des Zielordners ermittelt wird. Die Mainframe-Anwendung musste dafür nicht geändert werden.

Ein Zulieferer der Luftfahrtindustrie verschickte regelmäßig umfangreiche Tabellen zu Veränderungen in seinen technischen Leistungsbeschreibungen der Produktkomponenten an einige Hundert Kunden, weltweit, per Post. Die Dokumente werden maschinell auf dem Mainframe von der Produktionssteuerung erstellt. Je nach Kunde und der von ihm eingesetzten Komponenten und der Anzahl der inzwischen eingetretenen Änderungen, haben die erzeugten Dokumente unterschiedliche Länge. Sie können kurz sein, dann enthalten sie ca. 20 Seiten, oder lang dann haben sie um die 1000 Seiten. An die Stelle des Postversands trat eine Zusammenspiel zwischen JES-to-Mail und JES-to-FTP. Bis zu einem bestimmten Seitenlimit werden die Dokumente per Email-Attachment verschickt. Längere Dokumente landen auf einem FTP Server und der Empfänger erhält eine Email mit einem Link auf das gerade erstellte Dokument. Die Dokumente werden darüber hinaus von JES-to-Mail/FTP kundenfreundlich aufbereitet. Sie haben jetzt einen zusätzlichen Index und ein Inhaltsverzeichnis. Der Kunde kann sich darüber an gesuchte Komponenten und Attribute "heranklicken", statt in Papieren blättern zu müssen. Die Links werden automatisch mittels der Report Processing Language (RPL) des JES-to-Mail Systems erstellt. An den AV Abläufen und der Anwendung, von der die Dokumente stammen, wurde nicht geändert.

Ein Elektronik-Konzern zieht in eine neue Hauptverwaltung nach Berlin um. An ca. 400 Personen sollen nun die Listen per Post versandt werden. Man sucht nach einem Ausweg und implementiert JES-to-Mail. Schon nach 4 Wochen konnte man auf das parallele Drucken verzichten.

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