Intelligente Weiterleitung für z/OS HotCopy ist ein Tool zur einfachen Generierung von Schnittstellen zwischen Mainframe- und Client-Anwendungen. Es bietet eine intelligente Daten-Weiterleitung, die den Abgleich zwischen OS 390/MVS und anderen Welten wie Windows, AS/400 und Unix usw. vereinfacht. Das wiederholte Kopieren kompletter Bestände entfällt. Stattdessen sorgt HotCopy dafür, dass nach einem einmaligen "Initialen Laden" des Datenbestandes alle späteren Veränderungen der Host-Daten auf den Client-Systemen zeitnah nachgeführt werden. Propagieren versus Extrahieren Zum repetierenden Abgleich von Datenbeständen sind statische ETL-Tools nur bedingt geeignet. Fehlende Änderungskennzeichen zwingen zum redundanten Kopieren. HotCopy, als dynamisches Werkzeug, ist dabei" wenn geändert wird und braucht deshalb nur die "Deltas", sprich die Änderungen, zu transportieren. Anwendungsbeispiel 1 Ein Unternehmen kopiert jede Nacht mittels FTP eine große Stammdatei auf die Server der Niederlassungen. Das Kopieren dauert so lange, dass kaum noch Zeit für die Datensicherung bleibt. Mit HotCopy werden nun die Daten nur ein einziges Mal auf die Server der Filialen geladen und dann regelmäßig automatisch aktualisiert. Wenn auf dem Mainframe ein Stammsatz erstellt, geändert oder gelöscht wird erfasst HotCopy diesen Vorgang und führt ihn sinngemäß auch auf dem entsprechendem Filial-Server aus. So haben die Filialen ständig aktuelle Daten zur Verfügung. Objektorientierung statt prozeduraler Abarbeitung Bei der herkömmlichen Art der Vernetzung von Anwendungen ist es erforderlich, bestehende Anwendungsprogramme zu modifizieren. Programme werden geändert, Unterprogramme eingefügt, Übergabe-Dateien erstellt, etc. Diese Eingriffe in lebende Systeme sind kostenaufwändig, pflegebedürftig und beeinflussen die Performance der ursprünglichen Anwendung. Mit HotCopy entfallen diese Eingriffe. Datenquelle, zu übertragende Datenfelder, Ziel der Datenübertragung und andere Parameter werden mit Hilfe einer intuitiv bedienbaren Menüoberfläche konfiguriert. HotCopy ersetzt so prozedurale Abarbeitung durch Objektorientierung. Statt sich in technischen Details von Programmabläufen zu verlieren, wird nun eine Konzentration auf das Wesentliche möglich. Ereignisse lösen den Datentransport aus. Die Daten scheinen selbst zu "denken". Nicht mehr die Anwendungsprogramme lösen in ihrem komplizierten prozeduralen Ablauf Transportfunktionen aus, sondern ein Monitor überwacht auf Systemebene das Hinzufügen, Ändern oder Löschen von Datensätzen, generiert "HotCopy-Objekte" und leitet die Übertragung ein. Herkömmliche Schnittstellen-Programmierung ist nicht mehr erforderlich. Legen Sie einfach die zu propagierenden Ereignisse fest und konfigurieren Sie so viele HotCopy Objekte, wie Sie wollen. HotCopy stellt die richtigen Daten an den richtigen Platz. Anwendungsbeispiel 2 Ein Data Warehouse wurde in bestimmten Abständen mit Daten auf dem operationalen Bereich versorgt. Weil in den Daten nicht genügend Änderungskennzeichen vorhanden waren, mussten dazu jedes Mal große Datenmengen kopiert werden. Die "Deltas" seit der letzen "Kopie" waren nicht zu erkennen, also wurde alles kopiert. Eine Änderung an den Quelldaten und damit der Quellanwendung kam nicht in Betracht. Mit HotCopy wurde das Problem gelöst und gleichzeitig viel Aufwand auf der Seite des Warehouses beseitigt. HotCopy kann Felder beliebig modifizieren und Datenstrukturen umstellen. Anwendungsbeispiel 3
Internetszenario: Auf der Website eines Unternehmens haben Kunden die Möglichkeit, ihre Vertragsdaten einzusehen. Die Datenquellen der Internetanwendung wird durch HotCopy vom MVS-Host her immer auf dem Laufenden gehalten. Der Kunde arbeitet nicht mit den Originaldateien, aber sieht trotzdem jederzeit die aktuellen Daten. Erweitertes Internetszenario: Auf der Website haben die Kunden nicht nur die Möglichkeit, ihre Vertragsdaten einzusehen, sondern sie können auch bestimmte Änderungen vornehmen. Die von der Website geänderten Daten fließen direkt zum Host und werden dort importiert. Weil HotCopy auch dies als Modifikation einer überwachten Datenbank sofort erkennt, aktualisiert es wieder die fernen Daten. Wiederum ist die Internetanwendung auf dem aktuellen Stand. Geändert wird jedoch nur in der originären Host-Anwendung. Auf komplizierte Abstimmungs-mechanismen kann man verzichten. HotCopy ganz nach Maß HotCopy besteht aus mehreren aufeinander aufbauenden Modulen, die seine Skalierbarkeit gewährleisten. Ihre HotCopy-Lösung wird daher ganz nach Maß ausfallen. Die Basis bildet auf der Mainframe-Seite ein systemnahes Dynamic Data Interface. Diese Schnittstelle unterstützt alle gängigen Mainframe-Datenumgebungen (IMS, CICS, Batch, DB2). Die zu propagierenden Daten können deshalb in beliebiger Form vorliegen: sequentielle Dateie, VSAM, DL1, IMS/DB, DB2. Und so definieren Sie HotCopy-Objekte: |