BCV5

Abnahme-, Integrations-, und Regressionstests benötigen produktionsnahe Daten, in der Regel Massendaten. Testdatenversorgung mit Verfahren, die auf Unload und Load basieren, sind langsam und ineffizient.

BCV5

  • kann Tabellen oder Datenbanken mit allen zugehörigen Objekten in Rekordzeit kopieren. Ein BCV5-Prozess ist in der Regel zehn mal schneller als ein Unload/Load und verbraucht dabei nur ein Zehntel der CPU-Zeit.
  • kann innerhalb eines Db2 Systems oder zwischen Systemen kopieren (Vor/Prod, Test).
  • kann Objekte beim Kopieren umbenennen (z. B. creator /owner / schema).
  • ist automatisch, es integriert den gesamten Prozess: DDL und Datenbewegung. Der Anwender gibt lediglich an, was, wie kopiert oder erneuert werden soll. BCV5 erstellt fehlende Objekte im Zielsystem selbständig (CREATE).
  • erkennt strukturelle Abweichungen zwischen Quelle und Ziel (Vor/Prod -> Test) und behandelt sie geeignet.
  • kann Entwicklungs- oder Testumgebungen komplett oder Teilweise erneuern.
  • kann komplexe Testdaten (Testfalldaten) konservieren und auf Knopfdruck in beliebigen Zielsystemen wieder herstellen.
  • arbeitet im unbedienten Betrieb, scheduler-gesteuert.
  • verfügt über ein Interface zur maschinellen Änderung vorhandener Kopieraufträge und Anlage Neuer.

Vorteile durch BCV5

  • Kostensenkung (3 x 90%):  manuelle Arbeiten entfallen, 90% weniger CPU-Zeit, um 90% kürzere Ausführungszeit, ein herkömmlicher, zehnstündiger Prozess wird durch BCV5 auf eine Stunde verkürzt.
  • Sichere, regelmäßige Testdaten-Versorgung auf Knopfdruck.
  • Ad-hoc Kopien.

Ergänzung InflightOption

Konsistent kopieren im laufenden Betrieb (im Write Modus)

Die Komponente InflightOption benutzt das Db2-Log des Quellsystems (Prod) um Änderungen an den kopierten Tabellen, die während des Kopierens auftraten am Ende zu eliminieren, das heisst, die kopierten Daten reflektieren den Zustand zu Beginn der Kopie. Das Quellsystem wird in keiner Weise beeinträchtigt oder gebremst.

 

 

Unternehmen unterhalten oft große Datenmengen in Db2-Datenbanken, und es ist normal, mehrere Db2-Subsysteme für Produktion, Test und Entwicklung vorzufinden. Der Refresh der Testlandschaften aus den Produktionssystemen ist ein wesentlicher Bestandteil des Entwicklungs-, Test- und Qualitätssicherungszyklus. Die Beschaffung relevanter Testdaten erfordert das Kopieren von einem Db2-Subsystem in ein anderes. Das Zeitfenster für das Kopieren oder Migrieren von Db2-Daten wird stetig kleiner, da die Anforderungen von 24×7 Operationen zunehmen. Begrenzte Ressourcen und schrumpfende Batch-Fenster machen die Datenübermittlung an die QA schwierig.

BCV5 kopiert, aktualisiert und repliziert Db2-Objekte schnell und effizient. BCV5 kopiert Db2-Datenbanken oder Tabellen in demselben oder in verschiedenen Db2-Systemen. Im Vergleich zu konventionellen Kopierverfahren spart BCV5 etwa 90% der Kopierzeit und der verbrauchten Ressourcen (SSU, SRU) ein. Für einen Kunden wurde ein zehnstündiger Entlade-/Ladevorgang auf etwas über eine Stunde reduziert. Ein BCV5-Kopiertask integriert sowohl die physische Datenbewegung, als auch DDL-bezogene Aufgaben. Es kopiert Db2-Daten, d.h. Datenbanken oder Tabellen mit oder ohne Hilfsobjekte – Indizes, Views, Triggers, Procs und Runstats. BCV5 übernimmt automatisch die OBID-Übersetzung und die RBA-Anpassung. Kopieraufträge werden in Minuten statt Stunden vervollständigt. DBAs sind nicht mehr gezwungen, auf Zeitfenster am Wochenende zu warten und sind in der Lage, Kopieraufträge regelmäßig wochentags auszuführen. Testdaten auf Anfrage ist ein Traum, der für die QA, Entwicklung und Tester zur Wirklichkeit wird. BCV5 verschafft Erleichterung, wo die Not am größten ist. Es reduziert die Laufzeit und die Kosten erheblich. Es reduziert den CPU-Verbrauch um 90%+ und verkürzt die Vorbereitungszeit des Personals.

Automatisierung reduziert manuellen Aufwand und Fehleranfälligkeit
BCV5 ist ein vollständig automatisiertes Kopiertool. Die integrierte ISPF-Schnittstelle ermöglicht es, den Kopierauftrag ohne größeren Aufwand zu definieren. Durch Angabe der Auswahl-/Ausschlussmuster werden die zu kopierenden Objekte und die entsprechenden Verarbeitungsoptionen ausgewählt. BCV5’s leistungsfähige Maske für Umbenennungen macht die Einhaltung von Namenskonventionen des Ziel-Db2-Systems zur einfachen und fehlerfreien Aufgabe. Ein BCV5-Kopierauftrag wird entweder unter der Kontrolle des Produkts oder eines Inhouse-Schedulers ausgeführt. Sobald der Kopierauftrag gestartet wurde, ist nichts weiter zu tun. BCV5 generiert automatisch die DDL für die ausgewählten Objekte/Datenbanken mit den angegebenen Zielnamen. Es führt die DDL in der Ziel-Db2-Umgebung aus, erstellt die jeweilige JCL und erzeugt die erforderlichen Anweisungen für das Kopierprogramm. Was, wenn die Zielobjekte bereits vorhanden sind? BCV5 automatisiert auch diesen Fall. Durch eine umfangreiche Check-Funktion wird sicherstellt, dass die Ziel-Db2-Objekte mit den Quellobjekten übereinstimmen. Strukturelle Unterschiede werden erkannt und ein erfolgreicher Abschluss des Kopiervorgangs gewährleistet.

Flexible Auswahl der Image Copies
BCV5 erlaubt das Kopieren direkt aus Tablespaces oder einem Satz von Image Copies. Flexible Auswahlmöglichkeit ermöglichen die Auswahl der Image Copy (Set), aus der kopiert werden soll, bspw. der neuesten, einer bestimmten Generation oder eines bestimmten Datums. Die richtige Image Copy wird ausgewählt und in den Kopiervorgang integriert.

RUNSTATS kosten Zeit und Geld
Der Db2-Optimizer benötigt gültige RUNSTATS-Daten, um effiziente Zugriffspfade zu finden. Das RUNSTATS-Utility ist als ein langläufiger CPU-Verbraucher bekannt. BCV5 verhindert kostspielige RUNSTATS-Ausführungen. Es extrahiert die aktuellen RUNSTATS aus der Quellumgebung und lädt diese in die Zielumgebung, und das in Sekunden. Es ist nicht mehr nötig, stundenlang auf die Beendigung von Runstats zu warten.

Weshalb ist BCV5 so schnell?
BCV5 kopiert die Daten auf Page Level mittels eines eigenen hochleistungs Kopier-Utility. Während der UNLOAD/LOAD-Prozess langsam Zeile für Zeile extrahiert, kopiert BCV5 die komplette Page zum Ziel und ersetzt die Db2-internen OBIDs durch die jeweiligen Zielwerte. BCV5 nutzt außerdem Parallelität zur Leistungsverbesserung. Es arbeitet in einem Multi-Thread-Modus und kopiert zehn bis achtzehn Tablespaces oder Tablespace-Partitionen parallel. Dies allein macht es bis zu zehnmal schneller als DSN1COPY. Eine weitere Leistungsverbesserung beinhaltet das Kopieren von Indexspaces. Es geht viel schneller Indexspaces zu kopieren, als diese neu aufzubauen.

Wie ermöglicht es BCV5 90% der CPU-Zeit einzusparen?
Eine zeilenweise Verarbeitung verbraucht viel mehr CPU-Zyklen als das Kopieren der VSAM-Cluster. Kunden berichten, dass nur ein Fünftel bis ein Zehntel der von Unload/Load genutzten Serviceeinheiten nötig ist, um BCV5 auszuführen. Zu diesen Einsparungen kommen die Einsparungen der vermiedenen Index-Wiederherstellungen und die der Runstats-Ausführungen hinzu. LOADs benötigen sehr viele Db2-Subsystem-Ressourcen. Der CPU-Verbrauch des Lade-Jobs wird in der Job-Liste festgehalten, aber die sehr hohen Service-Einheiten, die von Db2 benötigt werden, werden normalerweise nicht mitberechnet. Die immense Menge an Daten, die die Unternehmen pflegen müssen, verlangt den Einsatz effizienter Werkzeuge. Es ist nicht mehr möglich, Zeit und Serviceeinheiten unnötig zu verschwenden. Für Nutzer sehr großer Tabellen gibt es einen zusätzlichen Bonus. BCV5 benötigt keinen Speicherplatz für die Entlade-Daten. BVC5 kopiert die Daten direkt vom Quell-Pageset zum Ziel-Pageset.

Vereinfachung des Kopiervorgangs
Ein schnelles und effizientes Klonwerkzeug ist nur ein Teil der Lösung. Die Benutzeroberfläche von BCV5 ist intuitiv nutzbar und erfüllt sowohl die Bedürfnisse von auf Effizienz bedachten Experten wie die von weniger technischen Nutzern auf Anwendungsebene. Nutzer, die eine PC-Umgebung bevorzugen, können die grafische Workstation von BCV5 nutzen. Eine detaillierte Online-Hilfe ist nur einen Klick entfernt.

Wer braucht BCV5?
Eine Einsparung von Kosten ist sicherlich für Budgetverantwortliche interessant. Die Vermeidung eines teuren und belastenden Hardware-Upgrades kann die negativen Auswirkungen auf ein IT-Budget reduzieren. Die Kosten eines Software-Upgrades von IBM- und Drittanbieter-Software im Zusammenhang mit einer größeren Maschine übersteigen oft die Hardware-Kosten. Anwendungsentwickler, QA-Gruppen, technische Supportmitarbeiter, Auditoren und natürlich Endbenutzer benötigen die Daten, um ihre Arbeit zu erledigen. BCV5 reduziert die Menge von Einsätzen an Wochenenden und Überstunden, die normalerweise für den Kopier- und Refresh-Prozess benötigt werden. Dies ermöglicht es mehr qualitativ hochwertige Arbeit in den regulären Arbeitsstunden zu erledigen. Firmen mit reduziertem oder weniger erfahrenem Personal gehören zu den größten Befürwortern von BCV5. Die Erledigung der Arbeit ist das, worauf es ankommt. Wenn die Daten nicht verfügbar sind, kann die Arbeit nicht erledigt werden, und das ganze Unternehmen zahlt den Preis dafür.

BCV5, ein kurzer Überblick
BCV5 bietet schnelles, effizientes und überschaubares Kopieren von Db2-Daten. Es generiert und führt automatisch aus:

• Objektdefinitionen aus dem Db2-Katalog des Quellsystems extrahieren
• Übertragen der Definitionen auf das Zielsystem, Umbenennung und Anwendung der Objekte im Ziel-Db2-System wie angegeben (CREATE oder DROP und CREATE)
• Vergleich der Quelldefinitionen mit vorhandenen Zielobjekten auf Kompatibilität
• Kopieren von Pagesets aus der Quelle in das Ziel-Db2
• Zielobjekte benutzbar machen und starten

Das Produkt bietet zwei Benutzeroberflächen mit identischen Funktionen. Eine ist ISPF-basiert und die andere basiert auf einer Workstation-GUI. Um einen Kopierauftrag zu erstellen, ist es nötig Folgendes auszuwählen und zu definieren:

• die Db2-Subsysteme, Quelle und Ziel, die identisch sind, wenn in einem einzigen Subsystem kopiert wird
• die Objekte: Datenbanken oder Tabellen, die kopiert werden sollen
• die Umbenennungsregeln für die Kopierobjekte
• ob die Indizes kopiert werden sollen
• ob die zugehörigen RUNSTATS auf den Zielsystemkatalog übertragen werden sollen
• ob auch andere zugehörige Objekte (GRANTS, BINDS, VIEWS) übertragen werden sollen
• ob die Quellobjekte während der Kopie in den Modus “read only” gesetzt werden sollen
• ob BCV5 dazu verwendet werden soll, eine Beeinflussung der Quellobjekte zu vermeiden

Sobald ein Kopierauftrag definiert wurde, kann dieser jederzeit unter Kontrolle von BCV5, eines Schedulers oder manuell Schritt für Schritt ausgeführt werden.