BCV4

Vorproduktions-Umgebungen verbessern die Betriebssicherheit durch Entkoppelung der Test- und Entwicklungsarbeit von der laufenden Produktion. Und sie ermöglicht kontinuierliche Versorgung der Entwicklungs- und Testumgebungen mit konsistenten Testdaten.

Lange war es schwierig, aufwendig und teuer eine komplette Produktionslandschaft punktkonsistent zu klonen.

BCV4 setzt den Standard im Bereich Klonen komplexer Anwendungslandschaften. Es dupliziert Db2 Subsysteme oder Db2 Data Sharing Groups, IMS Subsysteme oder kombinierte Systeme (DB2/IMS/VSAM) in Rekordzeit. Der völlig automatische, in der Regel nächtliche, BCV4-Klonprozess erneuert die Vorproduktion mittels einer scheduler-gesteuerten Jobkette.

Täglich oder wöchentlich punktkonsistent erneuerte Vorproduktions-Umgebungen erleichtern die Qualitätssicherungsarbeit. Jederzeit können nun von hieraus Kopien (BCV5/6) oder Auszüge (XDM) für Test- und Entwicklungsarbeiten erstellt werden.

Vorteile durch BCV4

  • Betriebssicherheit für die Produktion
  • Sichere, regelmäßige Testdatenversorgung für Test und Entwicklung
  • Kostensenkung durch Automation
  • Leichte DBMS-Upgrade Tests

 

BCV4 dupliziert Db2- und IMS-Subsysteme, die unter dem Betriebssystem z /OS laufen. Es setzt den Maßstab für die Erstellung von Db2-Subsystem-Klonen. Das Erstellen, Einrichten und Ausführen von Vorproduktionsumgebungen, SAP homogenen Systemkopien, PeopleSoft-Testumgebungen, QA-Systemaktualisierungen und allgemeinen Db2-Anwendungstests wird zum einfachen Jobablauf. BCV4 ist die bevorzugte Lösung für die Erstellung solcher Umgebungen. BCV4 ist auch ein wichtiges Instrument für IT-Mitarbeiter, die Db2-Versions-Upgrades implementieren.

BCV4 unterstützt “single” und “shared” Umgebungen und ist kompatibel mit Kopierdiensten wie native ADRDSSU, Flashcopy, Snapshot, ShadowImage, etc.. BCV4 klont auch komplexe Systeme einschließlich kombinierter IMS/Db2 Umgebungen. Es automatisiert den kompletten Prozess: Umbenennung der Datasets, Änderung der VTOCs und VVDSse, Erstellung neuer Kataloge und Rekatalogisierung aller Dateien. Außerdem macht es die notwendigen Updates in Db2 Directory und Catalog und bereitet Bootstrap Datasets und Active Logs vor. Mit anderen Worten, BCV4 macht den neuen Db2-Subsystem-Klon sofort nutzbar.

Wesentliche Vorteile
Einfach zu installieren und auszuführen: der Benutzer wählt aus einer Liste von Klonierungskonfigurationen aus und navigiert durch eine kurze Abfolge von intuitiven Definitionsschritten. Nur erforderliche Informationen, die von BCV4 selbst nicht gefunden werden können, werden vom Benutzer angefordert. Für jedes Klonprojekt erstellt BCV4 einen Jobablauf, der von Anfang bis Ende geht. Die Ausführung erfolgt entweder unter Verwendung des firmeneigenen Schedulers oder unter manueller Steuerung des Bedienpersonals oder im BCV4-eigenen automatischen Submit-Modus. Dies bedeutet, dass nach der Ausführung des ersten Jobs alle anderen Jobs nach erfolgreicher Beendigung ihrer Vorgänger automatisch ausgeführt werden.

Jeder Schritt, der dazu notwendig ist, um ein Db2-Subsystem zu klonen, ist in der Jobkette enthalten. Die Fallstricke von arbeitsintensiven und fehleranfälligen Aufgaben werden eliminiert. Die Zeit, die für Wiederholungen verloren geht, gehört der Vergangenheit an. Einmal eingerichtet, kann eine Klondefinition so oft, wie gewünscht wiederverwendet werden. Nachfolgende Ausführungen ersparen die Notwendigkeit von mühsamen Setup-Aufgaben und die Koordinierung von Db2-/IMS-Experten. Klonen passiert auf “Knopfdruck”.

Wie BCV4 klont
Beim Klonen geht es um das Kopieren und Umbenennen von vielen Objekten und je schneller dies erledigt wird, desto besser. BCV4 verwendet installierte Hardware-Schnellkopierwerkzeuge, Standard-ADRDSSU oder vorhandene Sicherungen, um Kopien von Datenträgern und Datasets aus den Quell-Db2- oder IMS-Subsystemen zu erstellen. Es führt spezialisierte Programme aus, um alle Datasets auf den Ziel-Platten umzubenennen und neu zu katalogisieren. Es vervollständigt diese Aufgabe in einem Bruchteil der Zeit, die von den Standard-Programmen hierzu benötigt wird.

Nachdem alle Daten der Quelle kopiert und verfügbar sind, führt BCV4 spezialisierte Programme aus, um die für den Db2-Katalog notwendigen Namensänderungen vorzunehmen. Es verwendet weder SQL noch ein Db2-Utility, um diese Änderungen durchzuführen. Hier liegt die Quelle seiner Geschwindigkeit. Zeitersparnisse von 90% und mehr werden häufig von unseren Kunden zurückgemeldet. Sobald das Ziel-Db2-Subsystem am Ende dieses Ablaufes gestartet wird, verfügt es über neu importierte Daten und ist bereit zur Nutzung. Es ist keine Zauberei, jedoch solide Handwerkskunst mit größter Aufmerksamkeit für Details, die diese Leistungssteigerungen möglich macht.

Zusammenfassung
Das Klonen von Subsystemen ist keine Arbeit mehr für wertvolle Db2-Experten die mit einem zeitraubenden und langwierigen Job betraut werden müssen, der viele Stunden oder sogar Tage dauert. Gönnen Sie sich den Luxus eines automatisierten und Scheduler-gesteuerten Ablaufs. BCV4 macht die Erstellung eines Klons „auf Knopfdruck“ zur Wirklichkeit.

Und das Beste von Allem: von Anfang bis Ende dauert es nur Minuten, nicht Tage

• Vermeiden Sie arbeitsintensive und fehleranfällige manuelle Arbeit.
• Reduzieren Sie die Dauer der Db2-Klonerstellung von Tagen auf Minuten.
• Klonen Sie Db2-Subsysteme in einer 24×7-Umgebung.
• Beseitigen Sie die Notwendigkeit von Systemausfallzeiten.

Wählen Sie aus sieben vordefinierten Klontypen aus und lassen Sie sich von der Anwendung Schritt für Schritt mit einfach zu bedienenden Definitions-Bildschirmen führen. Dieser Ablauf führt zu einer einwandfreien Klondefinition. Kein Ausprobieren mehr Alle erforderlichen Parameter werden ausführungsbereit zur Verfügung gestellt.

Während des Klondefinitionsprozesses listet BCV4 alle Db2-Subsysteme auf und ruft alle erforderlichen Informationen ab, um die Klonierungsdefinition abzuschließen. Es besteht keine Notwendigkeit, sich an die Bibliotheksnamen, BSDS-Namen, aktive Log-Namen, ICF-Katalognamen, Aliase, Datenträgernamen usw. zu erinnern oder sich diese anzuschauen. BCV4 findet dies alles.

Der BCV4-Klondefinitionsprozess findet alle Quellinformationen. Für das Umbenennen bietet BCV4 ein einfaches Mittel. Es wendet Regeln auf die Quellwerte an.